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Fuß
Der Fuß wird in der Gelenkgabel, die durch die beiden Unterschenkelknochen Schien- und Wadenbein gebildet wird, nach oben und unten bewegt. Ohne diese Bewegung wäre unser Gang auf ebenem und unebenem Untergrund nicht möglich. Das untere Sprunggelenk ermöglicht die Neigebewegung nach innen und außen. Zusammen mit den Fußwurzelgelenken ist es dem Fuß so möglich, sich in allen Ebenen des Raumes einzustellen. Es besteht eine Analogie zum Handgelenk, nur dass die Bewegungsausschläge des Fußes wesentlich kleiner sind als die der Hand. Viele den Fuß bewegende Sehnen des Ober- und Unterschenkels ziehen dicht um die Außen- und Innenknöchel herum.

Auch sie sind durch Sehnenscheiden eingekleidet, um ein reibungsarmes Gleiten zu ermöglichen. Die Fußwurzel besteht aus 5 kleineren Knochen, die durch straffe Bandführung gesichert sind. An sie setzen die Mittelfußknochen mit den Zehen an. Der Fuß ist als unterstes Körpergewicht tragendes Element häufig an Sportverletzungen beteiligt. Wird der Fuß in einer abrupten Bewegung umgeknickt, kann es zur Sprunggelenkdistorsion mit Verletzung der Seitenbänder kommen. Frakturen sind häufig im Bereich der Knöchel und des körperfernen Unterschenkels angesiedelt und können eine operative Versorgung erfordern. Die Achillessehne kann in ihrem Ansatzbereich überlastet sein (Achillodynie). Im Bereich des Vorfußes kann es insbesondere durch langjähriges Tragen engen Schuhwerkes zum Abknicken des Großzehes nach außen kommen. Diese häufig schmerzhafte Fehlstellung wird als Hallux valgus bezeichnet. Die angrenzenden Zehen entwickeln häufig eine Hammerzeh-Deformität. In frühen Stadien können orthopädietechnische Maßnahmen helfen. Später kann eine operative Korrektur notwendig werden.

Entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankungen werden medikamentös und insbesondere durch intraartikuläre Injektionen behandelt. In schweren Fällen können auch operative Maßnahmen erforderlich werden.

Im Bereich des Fußes setzen wir sowohl Injektionsbehandlungen als auch stützende und formende Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit dem Orthopädietechniker ein.

Eine schmerzhafte Überlastung des Ansatzes der Fußsohlenfaszie mit Kalkeinlagerung ("Fersensporn") kann bei uns durch eine Stoßwellenbehandlung (ESWT) wirksam therapiert werden.

Bei der Arthrose des Sprunggelenkes kann durch die in unserer Praxis durchgeführte MBST-Behandlung in vielen Fällen ein langanhaltender Rückgang der Beschwerden erreicht werden.

Erkrankungen des Sprunggelenkes lassen sich sehr wirksam mit der Akupunktur behandeln. Auch dieses Verfahren wird in unserer Praxis durchgeführt.

Falls Sie weitere Fragen zu einzelnen Therapieverfahren haben, sprechen Sie uns gerne an.