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Sonographie
Schall ist für das menschliche Ohr nur in einem Frequenzbereich von 20 Hz bis ca. 16.000 Hz hörbar. Schall mit niedrigerer Frequenz wird als Infraschall der mit höherer Frequenz als Ultraschall bezeichnet.

In der Medizin wird ein diagnostisches Bild mit Hilfe von Ultraschall dadurch erzeugt, dass die in den Körper eingestrahlten Ultraschallwellen an den verschiedenen Geweben unterschiedlich reflektiert werden. Die Steuerung und Auswertung von Ultraschallsignalen erfolgt durch einen Computer, der ein zweidimensionales Bild erzeugt. Untersuchungen mit Ultraschall werden auch als Sonographie bezeichnet.

In der Orthopädie wird die Sonographie zur Diagnostik bei Gelenkergüssen, Weichteilveränderungen, Muskel- und Sehnenverletzungen sowie Schleimbeutel- und Sehnenscheidenentzündungen verwendet. Nebenwirkungen sind bei Ultraschalluntersuchungen mit den in der Medizin verwendeten Energien nicht zu erwarten. Die Untersuchung ist absolut schmerzlos, dauert wenige Minuten und kann sofort in unserer Praxis durchgeführt werden.

Sonographie der Säuglingshüfte
Die Säuglingssonographie nach Professor Graf ermöglicht eine frühestmögliche Diagnose von Hüftfehlbildungen.

Angeborene Hüftfehlbildungen, insbesondere eine mangelhafte Ausbildung der Hüftpfanne, die sogenannte Hüftdysplasie, können unbehandelt zum Fehlwachstum des Hüftgelenkes bis zur vollständigen dauerhaften Auskugelung (Luxation) führen.

Folge können ein hinkendes Gangbild und der verfrühte Verschleiß des Gelenkes sein. Eine angeborene Hüftdysplasie kommt in Deutschland mit einer Häufigkeit von etwa 4% vor und ist damit die häufigste angeborene Skelettfehlbildung.

Diese Erkrankung kommt familiär gehäuft vor. Durch die von Prof. Graf entwickelte Hüftsonographie ist es möglich, diese Fehlentwicklung bereits unmittelbar nach der Geburt festzustellen.